Vom komplexen Kampagnenmanagement zum Marketing Resource Management

CRM-Strategie„Im Fokus des Marketings muss die individualisierte und konsistente Interaktion mit dem Kunden über seine bevorzugten Kanäle stehen – natürlich mit relevanten Botschaften zum jeweils optimalen Zeitpunkt“ – Hierfür Gegenargumente zu finden wir schwierig. Auch wenn diese Aussage nicht überraschen kann, demonstriert sie doch, dass hinter jedem dieser Adjektive eine mögliche Fehlerquelle für eine kundenorientierte Kampagnenstrategie steckt. Dieses Marketingziel richtet sich zu 100% an den Kundenerwartungen aus: der Kunde WILL personalisiert und interaktiv angesprochen werden und die Unternehmen versuchen ihr Bestes: Multi-Channel-Vertrieb und die Investitionen in CRM-Aktivitäten sind Themen jeder Marketingabteilung – unabhängig von der Unternehmensgröße.

Die damit einhergehende Herausforderung: die exponentiell gewachsene Anzahl an Prozessen und Abhängigkeiten führt zumeist zu einer enormen Steigerung von Komplexität und fehlender Transparenz. Verstärkt ist dies in Unternehmen mit historisch gewachsenen Kampagnenstrukturen festzustellen- organisationsindividuelle und eigenentwickelte Strukturen bei der Planung und Durchführung von Kampagnen weisen ein hohes Maß an Optimierungspotentiale in Effektivität und Effizienz auf.

Wissen zentralisieren

Wie organisieren Unternehmen die eigenen Marketingprozesse? Oft ist das Kampagnenmanagement historisch gewachsen: mit den oben beschriebenen eigenentwickelten Systemen, die meist nur auf der MS Office Suite basieren, werden durchaus mal 500 E-Mails für die Abstimmung und Kommunikation einer einzigen Kampagne ausgetauscht.

Berücksichtigt man jetzt noch die hohe Anzahl an Organisationseinheiten, wird schnell klar, dass diese Prozesse ihre Grenzen meist längst erreicht haben. Um die enthaltene Komplexität verstehen, analysieren und reduzieren zu können, ist eine Prozessunterstützung durch Tools dringend erforderlich.

Genau hier ist der Ansatzpunkt des Marketing Resource Managements (MRM): Alle wesentlichen Marketingressourcen und Prozessschritte, die für das Kampagnenmanagement relevant sind, werden zentral erfasst, geplant und aufeinander abgestimmt.

Auf was muss bei der Einführung eines Marketing Resource Managements besonders geachtet werden?

  • Ein klarer Phasenansatz mit einem starken Fokus auf Testing ermöglicht permanente Tool-Anpassungen und steigert somit die Nutzerakzeptanz.
  • Eine maximale Komplexitätsreduktion durch kanalübergreifende Standards resultiert in einem klar strukturierten Marketingkalender mit enormem Mehrwert für Fachbereich und Management.
  • Ein ausgeprägtes Change Management mit schnellstmöglichem „Sprung ins Tool“ und frühen Livedemos befördert eine schnelle und effektive Fehlerkorrektur sowie eine hohe Tool-Ergonomie bei den Nutzern.

 Was mit einen Marketing Ressource Management erreicht werden kann

  • Komplexitätsbewältigung durch Prozessoptimierung und einheitliche Datenhaltung
  • Prozesssicherheit durch Workflow-Unterstützung
  • Verbesserte Zusammenarbeit im Team durch einfachere Kampagnenplanung
  • Ausrichtung von Marketingressourcen an den Unternehmenszielen
  • Transparenz und Planbarkeit von Budgets/Kosten sowie Produktionsprozessen

 

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Sebastian Amtage

Sebastian Amtage

...ist einer der Gründer und Geschäftsführer von b.telligent, eines der führenden Beratungsunternehmen für BI, DWH, CRM und Big Data in der DACH-Region. Der Diplomphysiker berät seit über 15 Jahren international tätige Unternehmen unter anderem aus den Branchen Telekommunikation, Finanzdienstleistung und Medien bei der Einführung, Weiterentwicklung sowie Optimierung ihrer Informations- und Datenmanagementlösungen.

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