CCW 2018 – keinen Bock auf Klassentreffen

Nun ist es wieder soweit: Berlin, Berlin, ich fahre nach Berlin. Es deutete sich schon länger an: mein Mail Postfach füllte sich stündlich, nicht zu übersehen, seit Januar in immer höherer Frequenz. Das „Klassentreffen“ der „Branche“ rief oder spamte?Einer „Branche“, der es geht wie Bielefeld – einige leugnen ihre Existenz, andere glauben fest daran, das sie gibt und einige sind dort zuhause.

In den Kommentaren von Kollegen heißt es dann: „Klassentreffen, man geht zum Saufen, alte Schlachtrösser mit Recht auf Asyl und Gnadenbrot als CXIrgendwas bei irgendeinem Laden, der von online und multichannel spricht, aber trotzdem aus Angst vor echter Digitalisierung auf der CCW lungert.“

Klassentreffen, nette Menschen die man ein Jahr nicht gesehen hat, ich kenne viele, die meisten mag ich, alte Geschichten, der Blick zurück, immer wieder schön, damals, das Gefühl der Zusammengehörigkeit. Aber auch das Risiko, sich nur immer mit den gleichen Leuten zu unterhalten, Filterblase live.

Diese Einstellung ist auch nicht so spannend für diejenigen, die nicht in der Klasse waren, oder wenn sie aus Hamburg, dem Heimathafen der OMR ( Online Marketing Rockstars) nach Berlin kommen und erwarten, dort die neusten Trends der Szene in cooler Messeatmosphäre und die fetten Parties mit den hippen Gruppen on Stage mitnehmen zu können.

Auf „der Party“ findet man die Hausband des Hotels, Schlangen am Buffet und rocken sieht man ent“Hemd“te, die man vor Stunden noch als äußerst seriöse Standbesatzungen kennengelernt hat. Schnell kommt für Außenstehende das Gefühl auf, diese Branche feiert nur sich selbst.

Nur Klassentreffen und Branchenselbstbeweihräucherung?

Nein, da ist deutlich mehr drin. Es ist eher eine Frage des Selbstverständnisses wie ich diese Veranstaltung wahrnehme und nach außen vertrete. Am Veranstalter liegt es jedenfalls nicht. Spannende Referenten sind eingeladen, die etwas zu sagen haben – wie Sascha Lobo. Es werden Themen präsentiert, die den Kundenservice verändern werden.

Interessente Gesprächspartner sind da wie:  Nils Hafner, Harald Henn, Ulf Kühnapfel, Ralf Mühlenhöver, Wolfgang Wiencke, Tantjana Voss und viele andere. Sie rocken seit Jahren die „Branche“, indem Sie Ihre Sicht der Dinge vertreten, die man nicht immer teilen muss, aber durchaus diskutieren sollte.

Da bin ich selber schuld, wenn ich Donnerstag im Zug nach Hause sitze und überlege, wen habe ich eigentlich neues kennengelernt. Und mich dann darüber ärgere, dass ich meine Comfort Zone mit den vielen netten Leute und alten Kontakten nicht verlassen habe.

Für die die neugierig bleiben: Nicht einlullen lassen von den ewig gleichen Argumenten „Kosteneinsparungen“ und „höhere Kundenzufriedenheit“. Nach 20 Jahren CCW sollte es da schon längst keine Kosten und nur noch zufriedene Kunden geben. Nicht nur dem letzten heißen Scheiß und dem coolen Werben der Hersteller hinterherrennen. Kritische Fragen stellen und nach den Innovationen fragen, die sich grade in der Praxis durchsetzen.

Wo sind die Innovationen? Und wie finde ich sie?

Innovationen – die Guided Tours  der CCW bieten eine gute Gelegenheit.

Neue Kontakte und Diskussionen – Austausch ohne Ende im Rahmen der Sprechstunden der i-Service Initiative zum Thema Service Excellence

Am 27. Februar um 13:00 Uhr bei Enghouse am Stand 1.1 in Halle A2 und

am 1. März um 13:00 Uhr bei Sabio am Stand A4 in Halle 1

Sollten Sie immer noch keine Lust auf Berlin haben, dann nutzen Sie die Webinare der

8. Customer Experience Week

um sich einen Überblick über Innovationen und aktuelle Entwicklungen im Kundenservice zu verschaffen.

Wir sehen uns in Berlin – CCW  2018 Stay Connected

 

Veröffentlicht in: News

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